Nachbarschaftshilfe Eching e.V.
Nachbarschaftshilfe Eching e.V.

Die Nachbarschaftshilfe in der Presse

Inhaltsverzeichnis

2024

Freisinger Tagblatt | 12.02.2024

Äktschn": Tanz mir den Limbo! 

Ob bei der Faschingsparty im Jugendzentrum der beschwingte Auftritt der Heidechia-Teeniegarde X-Quiteens vielleicht inspirierende Akzente gesetzt hat? Über 80 fantasievoll gekleidete Kinder hatten zum passenden Start in die Faschingsferien am Freitagnachmittag viel Spaß beim gebotenen 
„Äktschn"-Programrn, das Foto zeigt eine gekonnte Limbo-Einlage. Organisiert wurde die Gaudi für den Nachwuchs nach der gelungenen Premiere 2023 wieder gemeinsamvon JUIZ-Team und Nachbarschaftshilfe. Deshalb lautet auch das Fazit: Fortsetzung folgt, und das nicht erst in zwölf Monaten, sondern schon im Herbst. Da dürfen sich Kinder und Teens an Halloween auf die nächste Party der erfolgreichen Veranstaltungskooperative von JUZ und NBH freuen. 

 

TEXT/FOTO: WILMS 

Echinger Echo | 10.02.2024

Mit einer kurzweiligen Faschingsparty im JUZ in die Ferien starten …

Das macht Spaß! Beim Limbotanzen stellten die Partygäste Geschick- und Beweglichkeit unter Beweis

… konnten Echings Schüler und Teens im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren am Freitagnachmittag, 9. Februar, mit viel fröhlicher Gaudi bei fetziger Musik  und ganz viel Fun.  Zur närrischen Party eingeladen hatte nach dem großen Premierenerfolg im vergangenen Jahr erneut die „Veranstaltungskooperative“  aus Nachbarschaftshilfe und Jugendzentrum und fungierte als Orga-Team und Gastgeber.  Da war richtig was los – und die Resonanz noch viel größer als beim ersten Versuchsballon! Die rechte Einstimmung übernahm die Teeniegarde X-Quiteens der Narrhalla Heidechia,  die mit ihrem beschwingten Auftritt zu großer Tanzbegeisterung anregte. Insbesondere das Limbotanzen hatte es den  jungen Gästen wirklich angetan.

Das JUZ-Team mit Markus Schweikert, Hendric Neue und Kathrin Mücke und acht  bewährten Kräften  aus Reihen der Nachbarschaftshilfe  kümmerte sich  darum, dass für die über 80 fantasievoll verkleideten Kids und Teens neben bewährter Faschingsverpflegung vom Krapfen bis zum Hotdog und leckeren Drinks an der Erfrischungsbar, Gutis inklusive,  auch jede Menge närrische „Äktschn“ geboten war, von Tanzspielen bis zur Maskenwahl.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

Freisinger Tagblatt  | 06.02.2024

Schwungvolle  Seniorinnen

„Ja da kommt Freude auf" heißt es stimmungsvoll und zutreffend im Faschingshit von der „Polonaise Blankenese", zu deren Melodie vor Kurzem die fröhlichen Maschkera beim beliebten Seniorenfasching durch das Echinger Alten- und Servicezentrum zogen. Als Einmannkapelle zog Markus Margulovvski musikalisch alle Register. Für das bunte Programm mit Tortenbüfett, dem Heidechia-Prinzenpaar Franziska l. und Philipp l. sowie Maskenprämierung hatte die Nachbarschaftshilfe gesorgt. Ein Sketch von Roswitha Melchner und Erika Butz brachte alle zum Schmunzeln. Applaus brandete auf, als Elli Roßrucker, 90 Jahre jung und als Badenixe von anno dazumal verkleidet, auswendig ein humorvolles Gedicht über die Vor- und Nachteile von Jugend und Alter vortrug. 

Echinger Echo | 01.02.2024

Fröhliche, fantasievolle und farbenfrohe Gute-Laune-Party: Wenn Echings Senioren Fasching feiern, …

„Und dann zieh‘n sie los, mit ganz großen Schritten“, … als Klassiker gehörte auch eine Polonäse zum obligatorischen Tanz- und Faschingsprogramm
Ein buntes, fröhliches Nachmittags- Programm der unterhaltsamen Art einschließlich Tanzmusik, Tortenbuffet, königlichen Gästen und Maskenprämierung hatte die Nachbarschaftshilfe am Mittwochnachmittag des 31. Januar beim beliebten Ü-60-Fasching im ASZ/Mehrgenerationenhaus auf die Beine gestellt. Durchgängig zeigte sich bei der abwechslungsreichen „Gute-Laune-Party“, dass Faschings- und Tanzbegeisterung keine Frage des Alters, sondern vor allem der rechten Einstellung sind: So begann das Alter der rund 50 teils „zivil“, teils farbenfroh und fantasievoll gewandete Faschingsfreund*innen nicht nur mit einer sechs, sondern häufig auch mit einer sieben, acht und sogar neun. Den Altersrekord stellte unumstritten Charlotte Sandner mit 98 Jahren auf. Ein lustiger Sketch von Roswitha Melchner und Erika Butz animierte alle im Saal zu kollektivem Schmunzeln. Viel Applaus brandete auf, als Elli Roßrucker, 90 Jahre jung und als Badenixe von Annodazumal verkleidet, auswendig ein humorvolles Gedicht über die Vor- und Nachteile von Jugend und Alter vortrug. Unbestrittener Höhepunkt der vergnüglichen Stunden war der Auftritt von den Heidechia-Royals Franziska I und Philipp I (Steinbach). Echings Prinzenpaar ließ es sich auch nicht nehmen, bei der mit Spannung erwarteten Maskenprämierung mitzuhelfen. Dabei hatte die NBH-Jury bei angesichts der originellen Kostümierungen die sprichwörtliche Qual der Wahl. Insgesamt neun Verkleidungen konnten besonders gut gefallen, darunter auch der eine oder andere Partner- und Gruppenlook wie die charmanten Burgfräulein oder ein Marienkäferle-Duo.


Der gemeinsame Nachmittag war gekennzeichnet durch die Freude an Geselligkeit, oftmals auch am Tanzen, und nicht zu vergessen, einem köstlichen Stück Sahnetorte an der Kaffeetafel. Viele tanzbegeisterte „Oldies“ legten zu einladenden Live-Musik von Markus Margulowski eine gekonnte und beschwingte Sohle aufs Parkett, etwa zu Schlager-Evergreens wie „Rote Lippen soll man küssen“ oder auch im Walzertakt, ebenso zu Ententanz oder Polonäse. Damit noch ein köstliches kalorienreiches Backwerk mehr Platz hatte, schwingen sich die Faschingsball-Besucher/innen – die Frauen sind da ganz eindeutig in der Überzahl – gerne wieder auf und wagen ein weiteres Tänzchen: Schließlich gehört man ja nicht zum alten Eisen, sondern ist so jung, wie man sich fühlt, …

Echinger Echo | 01.2024

„Helfer vor Ort" - Ein lebensrettendes Projekt für jedermann

Ein Verkehrs-, Arbeits-, Spiel- oder Haushaltsunfall, ein plötzlicher Infarkt oder ein Schlaganfall, eine lebensbedrohliche Situation kann jederzeit auftreten — vom Säuglings- bis zum Seniorenalter.

 

Und je schneller in einem solchen akuten Notfall „ Erste-Hilfe" vor Ort ist, desto größer sind die Überlebenschancen: Oft entscheiden bereits wenige Minuten, ob ein Patient oder Unfallopfer gerettet werden kann oder nicht. Hier kommen die wichtigen Notfallversorgungsprojekte von BRK mit dem Helfer-vor-Ort (RVO) und der „First Responder" der Feuerwehr zum (mitunter lebensrettenden) Einsatz. Sie überbrücken das therapiefreie Intervall zwischen einem Unfall und/oder einem medizinischen Notfall so lange, bis die Profis übernehmen können.

 

Im September 2021 wurde in der Gemeinde das erste „Helfer-vor-Ort" —Fahrzeug der BRK-Bereitschaft Eching eingeweiht — und hat sich in zahlreichen Einsätzen bewährt. Allerdings lässt sich nur mit einem zweiten Fahrzeug das angestrebte Rendez-Vouz-Prinzip im Zwei-Helfer-System vollständig umsetzen, denn nur mit zwei Fahrzeugen können die HvO-Teampartner unabhängig voneinander auf direktem Weg zum Einsatzort fahren.

 

Deshalb hat die Sanitätsbereitschaft Eching eine Spenden-Aktion bei Firmen, Bürgern und Institutionen angestoßen, um ein zweites Fahrzeug finanzieren zu können — und diese hat in der letzten Zeit deutlich an Fahrt aufgenommen. Kürzlich ging sogar eine anonyme Spende über 2000 Euro ein, „eine tolle Sache und ein großes Dankeschön an den unbekannten Sponsor oder Sponsorin" freuten sich Bereitschaftsleiter Frank Gamböck und sein HvO-Projektteam.

 

Von der Notwendigkeit und dem großen Nutzen eines weiteren „Helfer-vor-Ort" Fahrzeuges ist auch Echings 3. Bürgermeister und Bundestagsabgeordneter Leon Eckert (Grüne) fest überzeugt , der als Feuerwehrmann öfter mit den Rettungsdiensten Hand in Hand arbeitet. Sein wertschätzendes „Weihnachtsgeschenk" an die Sanitätsbereitschaft Eching: 500 Euro für das zweite HvO-Fahrzeug.

 

Auch die Nachbarschaftshilfe Eching leistet immer wieder auch finanzielle(Nachbarschaft) Hilfe und spendet die Einnahmen, die bei verschiedenen Veranstaltungen erlöst werden, gezielt für gute Zwecke. Ganz aktuell kam der Vorstand überein, die beachtlichen Einnahmen von 685 Euro aus der Seniorenweihnachtsfeier vom 3. Advent, die als Trinkgeld, an der Garderobe oder im Spendenschweinderl an das freundliche Service-Team der Nachbarschaftshilfe gespendet wurden, für das HvO-Projekt zur Verfügung zu stellen. Auf glatte 1000 Euro aufgerundet wurde der Betrag noch mit weiteren Einnahmen aus dem Seniorenbereich" der NBH, wie Gewinne aus dem Kaffeeklatsch, dem monatlichen Stüberl oder auch dem Ü-60-Fasching. „Das kommt uns allen zugute" hieß es beim Übergabetermin im BRK-Haus an der Waagstraße.


Infos:
BRK: www.brk-eching.de  Kontakt: hvo@brk-eching.de
Nachbarschaftshilfe Eching: www.nbh-eching.de
Instagram: @nbh_eching
 

Für Sie berichtete Ulrike Wilms. 

In der Fahrzeughalle der BRK-Station in Eching übergaben NBH-Vorsitzende Christine Moos und Stellvertreterin Cordula Brand (von rechts) einen symbolischen Spendenscheck über 1000 Euro an BRK-Bereichsleiter Frank Gamböck (rechts) und Lucas Witzel (links)

 

 

 

 

Zu den Spendern für ein zweites HvO-Fahrzeug zählte auch Leon Eckert, Echings 3. BM und Bundestagsabgeordneter (Bündnis90/Die Grünen) 

2023

Freisinger Tagblatt | 05./06.11.2023 

Medusa, Monster Queen und Mörderpuppe gefielen am besten

Bestens besuchte Halloween-Party der Nachbarschaftshilfe im JUZ Eching — Wer sich traute, betrat Gruft des Grauens

 

Eching — Schminken, Maskieren und Verkleiden macht Spaß — besonders, wenn es zu Herbstferien-Beginn auf eine Halloween-Party ins Jugendzentrum Eching geht. Wieder hatten das JUZ-Team von Markus Schweikert und die Nachbarschaftshilfe ihre Kräfte gebündelt und eine tolle abendliche Motiv-Party für die Altersgruppe der acht- bis 13-jährigen „Halloween-Gestalten und Gespenster" organisiert. Im moderaten Eintritt von drei Euro waren sogar Getränke und köstliche süße oder salzige Leckerbissen enthalten. Und so gaben sich gut 60 zauber- und geisterhafte (Un-)Wesen von A wie Alien bis Z wie Zombie ein vergnügtes Stelldichein.  

Die Halloween-Animateure, darunter vier dienstbare Geister aus Reihen der Nachbarschaftshilfe, hatten sich ein pfiffiges Programm mit viel gruseligem Spaß einfallen lassen, allen voran die effektvoll gestaltete „Gruft des Grauens", eine Art Geisterbahn, die die Kids durchlaufen konnten. Zum Disco-Sound vom DJ Mönch (alias JUZ-Mitarbeiter Hendric Neue) schwangen Außerirdische, Hexen, Geister, Skelette, Vampire und weitere Gestalten ihre Tanzbeine.  

Auch bei Party-Spielen wie dem beliebten Stopp-Tanz oder der „Reise nach Transsylvanien" war viel Action angesagt. Fast wie im alten  

Ägypten, nur viel lustiger und lebendiger, ging es beim paarweisen „Mumifizieren" (mit Klopapier) zu. Beispiele für die kreative und köstliche Back-Kunst aus Echinger Küchen ließen auf dem reich bestückten Halloween-Buffet, vor allem dank der Nachbarschaftshilfe, unter anderem giftgrünes Monstergebäck, Spinnencracker oder Käsefüße (aus Blätterteig) erkennen, die fantastisch schmeckten.  

Nicht leicht tat sich die Jury bei der Prämierung der besten Kostüme: Bei den Mädels hatten Medusa und Monster Queen am besten gefallen. Bei den Jungs konnten Chucky, die Mörderpuppe, und ein Vampir den höchsten Grusel-Faktor für sich verbuchen.  (Ulrike Wilms) 

 

Eine Menge Grusel-Gaudi hatten die zahlreichen jungen Hexen, Geister, Skelette oder Vampire bei der Halloween-Party im JUZ. Dazu trug auch der Sound von DJ Mönch seinen Teil bei.  FOTO: WILMS

Eigener Artikel der Nachbarschaftshilfe von Bettina Noack | 11.10.2023

Kleiderbasar spendet für Lukas

Die Einnahmen des letzten Kleiderbasares haben wir für die Aktion „gemeinsam für Lukas" gespendet. Lukas ist an Leukämie erkrankt und er, seine Familie und auch viele andere Kinder brauchen unsere Hilfe. 
Das Orga-Team Thomas Sellmeir, Thomas Knoll und Michael Schweiger haben eine gelungene Benefizveranstaltung auf die Beine gestellt. 
Dr. Brockard, Gründungsdirektor der Kinderuniklinik Regensburg und Mitgründer der KUNO Stiftung, Schwester Lisa, die auf der Station im Uniklinikum arbeitet, auf der Lukas behandelt wird und ein betroffener Vater erzählten von ihren Erfahrungen. Wir durften einen bewegenden, interessanten aber auch lebensfrohen Nachmittag erleben 

Bettina Noack und Alice Kopp überreichten die Spende an Thomas Sellmeir, Thomas Knoll und Michael Schweiger

Echinger Echo | 09.10.2023

Fröhlich feiern und fleißig spenden

Weltkindertag erlöst Rekordsumme von über 2600 Euro für einen guten Zweck

Der Echinger Weltkindertag im Freizeitgelände unter Federführung des Jugendzentrums  (heuer am sonnigen Sonntag, 17. September) und mit Beteiligung vieler Vereine, Gruppen und Einrichtungen  ist ein Paradebeispiel dafür, wie fröhliches Feiern und caritatives  Engagement  unter den sprichwörtlichen einen Hut passen.  (siehe dazu auch unseren Leitartikel im Echinger Echo 10/2023 oder online unter www.echinger-echo.de ).

Seit vielen Jahren ist es Usus, alle Einnahmen, die etwa an den Ständen  beim Essen- und Getränkeverkauf, Tombola, Schminkstand, Kreativ-Angebot oder Spickerbude  zu verzeichnen sind, für einen guten Zweck zu spenden.  Beim gemeinsamen Nachtreffen und Spenden-Einsammeln Anfang Oktober im Jugendzentrum war die kollektive Freude groß über die dabei erzielte Rekord-Spendensumme von sage und schreibe 2606,15 Euro. In diesem Zusammenhang bedankte sich JUZ-Leiter Markus Schweikert explizit bei allen teilnehmenden Vereinen, Gruppen und Einrichtungen,  rund zwei Dutzend an der Zahl, die  (immer wieder)  mit viel Einsatz zum Gelingen beitragen. Nicht alle Beteiligten erzielen beim bunten Familiennachmittag einen Erlös, sondern bieten ihre Aktionen vom Basteln über den  Tanz- oder Percussion-Work-Shop,  beim Geschicklichkeitsparcours oder einem  Kindergetränk bewusst zum Nulltarif an. Ein gewichtiger Grund für die große Beliebtheit des sonntäglichen Freizeitvergnügens  für die ganze Familie besteht  schließlich auch darin, dass ein Besuch auch für schmalere Geldbeutel erschwinglich ist.

Dagmar Zillgitt, die seit vielen Jahren den Weltkindertagsspendentopf verwaltet und Zuwendungen  bedarfsgerecht verteilt, berichtete beim Nachtreffen von versteckter Armut in Eching. Ganz wesentlich dabei sei, dass die Gelder als eine Art „Erste Hilfe“ in unvorhersehbaren Fällen vertraulich und anonym verwendet werden.  Sie stehe dabei in Kontakt zu Kindergärten und der Erziehungsberatungsstelle.  So habe man in der Vergangenheit beispielsweise einer alleinerziehenden Mutter aus einem akuten finanziellen Engpass helfen können oder Schüler/innen die Teilnahme am Kinderferienprogramm ermöglicht.  Auch das Jugendzentrum bekam und bekommt einen Obolus als Finanzspritze für sein Ferienprogramm, damit auch Kinder von Geringverdienern nicht von diesen kommunalen Angeboten ausgeschlossen bleiben und an den Ausflügen und sonstigen Aktionen teilnehmen können. Ale dies sind naheliegende Beispiele aus der eigenen Gemeinde, die aufzeigen, wie wichtig und richtig dieser Verwendungszweck ist.

Wer aktuell von solchen oder ähnlichen Not- und Einzelfällen Kenntnis hat, möge bitte mit dem Jugendzentrum Kontakt aufnehmen. (Tel.: 089/319 2950).

 

Für Sie berichtete Ulrike Wilms

Stehen stellvertretend und gemeinsam für den Erfolg des Echinger Weltkindertages, bei dem heuer die Rekordsumme von 2606,15 Euro erlöst werden konnte: vorne von links nach rechts: JUZ-Leiter Markus Schweikert, Dagmar Zillgitt (Lions), Eva Weichselbaum (Sozialverband VdK),  Katrin Mücke (JUZ), Christine Moos (Nachbarschaftshilfe),   dahinter von links nach rechts : Markus Leitner (Freie Wähler),  Thomas Liebethal (Grüne),  Albert Past (KSV Eching) und Andreas von Haaren (Narrhalla Heidechia).

Echinger Echo | 26.07.2023

Bürgerplatz wird zum Freiluftbasar

Günstige Angebote beim Kinderflohmarkt der Nachbarschaftshilfe 

Beim Kinderflohmarkt der Nachbarschaftshilfe gab Echings „gute Stube“ zwischen Rathaus, Alt-Andreas, Bürgerhaus und ASZ gab am Samstag, 24. Juni, ein buntes und lebendiges Bild ab. 

Eine Menge geboten war an den rund 40 Verkaufsständen auf dem Bürgerplatz. Private Anbieter waren froh über die Gelegenheit, Platz zu schaffen in Kleiderschrank und Kinderzimmer und ihr Sortiment für eine überaus moderate Gebühr feilbieten zu können.  Pro angefangenem Meter Standfläche wurden fünf Euro erhoben. Die Einnahmen spendet die Nachbarschaftshilfe übrigens für einen guten Zweck. Auch für eine Stärkung mit Semmeln und Muffins sowie kühlen Erfrischungsgetränken war dank eines NBH-Teams, erkennbar an ihren neonfarbenen Sicherheitswesten, bestens gesorgt. Bei lebhaften Verkaufsverhandlungen um Bücher, Spiele, Puzzles, Autos, Kuscheltiere, Fantasiefiguren, Sportgeräte und Puppen, ja sogar ganze Puppen- Parkhäuser, konnte man schon handelseinig werden. Hoola-Hoop-Reifen wurden ausprobiert und Schuhe anprobiert. Auch ein fast lebensgroßes Reit-Pony fand glückliche neue Besitzer. Nicht wenige junge Eltern nutzten die Gelegenheit, günstig gut erhaltene Baby- und Kleinkindausstattungen zu erwerben. Zwar hätte der eine oder andere Basarhändler gerne etwas mehr verkauft. Dafür war aber die entspannte Marktatmosphäre im Freien so recht geeignet, um gemütlich von Stand zu Stand zu schlendern und sich auch Zeit zu nehmen für einen gemütlichen Ratsch. 
Ein guter Tipp im Nachgang: gerne etwas von seinen nicht verkauften Basar-Artikeln verschenken möchte, für den ist die Tauschhütte „Hin-und-Weg“ vorm Huberwirt eine gute Anschrift.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

Beim Kinderflohmarkt der Nachbarschaftshilfe herrschte ein buntes Treiben auf dem Bürgerplatz 

Ließ Kinderherzen höher schlagen, das bunte Angebot von tollen und günstigen Spielsachen beim Flohmarkt.

Freisinger Tagblatt | 31.05.2023

Wo Nachbarn Nachbarn helfen 

Jahreshauptversammlung der Echinger NBH — Moderate Beitragserhöhung beschlossen 
 

VON ULRIKE WILMS 

 

Eching - Wie hat die Nachbarschaftshilfe Eching die jüngste Zeit unter Coronabedingungen überstanden? Welche Herausforderungen galt es zu meistern — und wie ist der 50 Jahre alte Verein für die Zukunft aufgestellt? Diese zentralen Fragen standen bei der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt des 
Vorstandsberichtes Vorsitzende Christine Moos über die beiden vergangenen Vereinsjahre des 79 Mitglieder starken Vereins, Unverändert gilt der Leitgedanke „Nachbarn helfen Nachbarn«. 

Auf die Pandemie hat die NBH flexibel, kreativ und aktiv reagiert und während der Lockdowns „Einkaufteams" zur Unterstützung , insbesondere von Kranken und Senioren ins Leben gerufen. Mit 
der Premiere eines „Freiluft-A Flohmarkts" auf dem Bürgerplatz anstelle der Bürgerhausbasare wurden nicht nur den Bedürfnissen junger Familien Rechnung getragen; sondern auch ein Weg gefunden, die bewährte Spendenpraxis trotz und gerade wegen Corona ein Stück weit aufrecht erhalten zu können. 
Und wie Moos ausführte: „Herausforderungen bieten auch Chancen: So sind sowohl der Flohmarkt als auch die Onlineannahme und die Klappboxen bei unseren Basaren mittlerweile etabliert." 

Highlight der vergangenen zwei Jahre war ohne Frage die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Vereinsgeburtstag im ASZ. Dabei richtete sich der Blick nicht nur auf die erreichten Erfolge und etablierten Veranstaltungen, sondern auch auf zukünftige Herausforderungen und neue, zeitgemäße Formate. Jüngst ist deshalb auch ein neues Logo entstanden, das generationsübergreifende Vielfalt 
und Zusammengehörigkeit symbolisieren soll. Wichtig ist der Nachbarschaftshilfe auch die Kooperation mit weiteren Partnern vor Ort, allen voran dem ASZ/Mehrgenerationenhaus, das „unser aktuelles Zuhause ist", so Moos. Regelmäßig organisiert die Nachbarschaftshilfe das Seniorenstüberl im ASZ 
als wichtigen Treff für Ältere. 

Sein zehnjähriges Bestehen konnte noch zu Coronazeiten der monatliche Kaffeeklatsch feien. Neu hinzugekommen ist heuer ein monatlicher „Frühstücksratsch" für junge Eltern 'mit Kindern bis zu drei Jahren. Auch die Babysitter-Vermittlung wurde reaktiviert. Als „Aushängeschild" mit dem die Nachbarschaftshilfe in der öffentlichen Wahrnehmung wohl als allererstes in positive Verbindung gebracht wird, sind die mittlerweile vier Mal jährlich stattfindenden Basare. 

Neben dem beliebten Seniorenfasching, der nach Corona wieder viele „jungebliebene Gäste" zu Musik, 
Kostümen und guter Laune animieren konnte, wurde heuer in Zusammenarbeit mit dem JUZ eine Kinderfaschings-Party auf die Füße gestellt, die beim närrischen Nachwuchs so gut ankam, dass die Veranstaltung auch für die kommende fünfte Jahreszeit geplant werden soll. Und als neue Idee arbeitet das NBH-Team zusammen mit dem Jugendzentrum an der Idee einer Halloweenfeier. 
Als neue Pflichtaufgabe hat die NBH auch eine von mehreren Patenschaften für die neue Tauschhütte vorm Huberwirt übernommen. Damit sollen durch ein regelmäßiges Augenmerk Vandalismus 
und/oder Vermüllung verhindert werden. 

Auf den Weg gebracht wurde eine moderate Beitragserhöhung. Zukünftig werden für passive, unter 65-jährige Mitglieder 20 Euro Jahresbeitrag erhoben, zehn Euro für über 65-Jährige. Aktive Mitglieder sind nach Entrichtung eines einmaligen Jahresbeitrags für die Zeit ihrer tätigen Mitgliedschaft von Gebühren befreit. 

Stehen an der Spitze: Vorsitzende Christine Moos (rechts) und ihre Stellvertreterin Cordula Brand. 

Personell und konzeptionell gut für die Zukunft gerüstet ist die seit über 50 Jahren bewährte Nachbarschaftshilfe, hier ein Gruppenfoto der aktiven Mitglieder.

 

FOTOS: WILMS 

Freisinger Tagblatt | 22.02.2023

Die Gute-Laune-Party für Senioren

Faschingsbegeisterung ist keine Frage des Alters

Eching — Bild und Text von Ulrike Wilms — Dass Faschings- und Tanzbegeisterung keine Frage des Alters, sondern vor allem der rechten Einstellung sind, stellten über 60 überwiegend bunt und fantasievoll gewandete Faschingsfreunde auf der beschwingten Ü60-Party im Saal des ASZ/Mehrgenerationenhauses Eching unter Beweis. Die nachmittägliche „Gute-Laune-Party" am Mittwoch war so recht etwas für den Geschmack aller jung gebliebenen Faschingsfans, deren Alter nicht nur mit einer sechs, sondern häufig auch mit einer sieben oder einer acht begann. Ihnen gemeinsam war die die Freude an Geselligkeit, oftmals auch am Tanzen, und nicht zu vergessen, einem köstlichen Stück *Sahnetorte an der Kaffeetafel, oder auch zwei, … 
Für das Kulinarische und Wohlfühl-Programm verantwortlich zeichnete das gut eingespielte Team der Nachbarschaftshilfe, das ein opulentes Tortenbüfett mit selbstgebackenen Köstlichkeiten zusammengestellt hatte. Als aufmerksame Gastgeberinnen sorgten die lustig verkleideten NBH-Damen dafür, dass keine Wünsche offenblieben. So durfte es neben Kaffee auch gerne ein Piccolo-Sekt oder ein Gläschen Wein sein — und zur deftigen Stärkung gab's Wiener Würstl. Ebenfalls unverzichtbar bei einer wirklich angesagten Party für erfahrene Faschingsfans ist Live-Musik mit Karnevalshits, Volksliedern und Schlagern. Als erprobte Einmannkapelle stellte Andi Melzer seine Motivations-Qua1itäten unter Beweis. Gärtner, Wassernixen und Teufelchen, Clown, Quallen und weitere Spezies ließen sich gerne zur Polonaise, zum Schunkeln und zu gekonnten Tanzschritten auf dem Parkett animieren. Die besten Kostüme wurden mit einem kleinen Präsent belohnt. Ein lustiger Sketch von Roswitha Melchner und Erika Butz brachte alle zum Schmunzeln. 
Unbestrittener Höhepunkt der vergnüglichen Stunden war blaublütiger Besuch von den Heidechia-Royals und ihrem tanzenden Gefolge. Das Prinzenpaar Julia I. und Andreas VI. verstand es, mit seinem Auftritt ebenso wie die quirlige Narrhalla-Teeniegarde X-Quiteens das Publikum restlos zu begeistern. 

Die meisten Gäste kamen maskiert zum Seniorenfasching ins ASZ. Es wurde gemeinsam gelacht, geschunkelt, gesungen — ein schöner, lustiger Nachmittag.

Freisinger Tagblatt | 17.01.2023

Gleich zehn Gewinner beim Kostümwettbewerb

Endlich wieder Fasching feiern": Party im JUZ kommt nach Corona-Pause sehr gut an

Eching — Von Ulrike Wilms  —  Eine gelungene Wiederbelebung nach über einem Jahrzehnt erfuhr heuer 
die „Faschingskooperative" aus Nachbarschaftshilfe und Jugendzentrum und fungierte gemeinsam als Orga-Team und Gastgeber bei einer bunten Gute-Laune-Faschingsparty. Rund 70 Kinder und Jugendliche von acht Jahren aufwärts hatten im JUZ viel Spaß am Verkleiden, an fetziger Musik und verschiedenen Tanz- und Partyspielen, wie Polonäse oder Reise nach Jerusalem.
„Man hat gemerkt, dass die Kinder richtig glücklich waren, endlich wieder Fasching feiern zu können", sagte Kerstin Brand von der Nachbarschaftshilfe. Da hatte sich offensichtlich durch die Corona-Einschränkungen ein regelrechter Nachholbedarf in puncto Partymachen einschließlich origineller Maskerade eingestellt. Und so gaben sich Harry Potter und Hermine, Itachi, Spiderman, und Co. ein lebhaftes und fröhliches Stelldichein. Das spektakuläre Solo der jungen Jazz-Tänzerin Tessa Oertel von der Tanzabteilung des SCE, die auf internationalem Parkett zur Weltspitze gehört, animiert sogar zu eigener Performance auf dem JUZ-Parkett. Mit sehenswerten Elementen aus Breakdance und Hip-Hop starteten einige Mädchen und Jungen spontan mit eigenen Tanzeinlagen — und das hatte ansteckende Wirkung.
Auch die Anleihe am rheinischen Karneval, nämlich reichlich Kamellen (auf gut bayerisch handelt es sich dabei um Guttis) unters närrische Publikum zu werfen, kam sehr gut an, ebenso die leckere Verköstigung mit Hotdogs. Ein Höhepunkt war unbestritten der Kostümwettbewerb doch angesichts der vielen tollen Verkleidungen konnte sich die JUZ-Faschingskostüm-Jury nicht zu einem Ranking durchringen und prämierte gleich zehn Sieger. Nach diesem erfolgreich gestarteten „Versuchsballon", wieder Faschingsgaudi speziell für die Altersklasse von Schulkindern und Teens zu bieten, sind sich Nachbarschaftshilfe und Jugendzentrum einig: „Fortsetzung folgt!" 

In Position brachten sich Hexe, Cowgirl und Co. für das Kamellen- beziehungsweise Guttis-Schnappen — nur einer von mehreren Programmpunkten im JUZ.

Die Hände zum Himmel: Die „Faschingskooperative" von Nachbarschaftshilfe und Jugendzentrum war ein voller Erfolg.

Echinger Echo | 10.01.2023

Nachbarschaftshilfe spendet für bedürftige Nachbarn

Von Armut sind Menschen jeden Alters betroffen, darunter in besonderem Maße auch Senioren und Kinder aus Familien, die mit Arbeitslosigkeit oder Krankheit kämpfen oder als Gering- und Alleinverdiener jeden Cent zweimal umdrehen müssen, zumal in Zeiten der Energiekrise. Dieser – weitgehend- von der Öffentlichkeit „versteckten“ Not begegnet auch die Nachbarschaftshilfe (NBH) Eching immer wieder – in der eigenen Nachbarschaft.
Diese Personengruppen werden vom gemeinnützigen Verein auch regelmäßig mit Geldern bedacht, so auch bei der kürzlichen „Weihnachtsspenden-Aktion“. Heuer kam die stattliche Spendensumme von 1640 Euro zusammen. Als Empfänger hatte der NBH-Vorstand den „SZ-Adventskalender“, „Menschen in Not“ des Freisinger Tagblatts und einige Echinger Kindertagesstätten ausgewählt.
Letztere geben es anonym an bedürftige Familien weiter. Das Geld wurde von den aktiven Helferinnen aus Reihen der NBH bei ihren Bekleidungs- und Großteilebasaren im Bürgerhaus und bei den regelmäßigen Seniorenveranstaltungen erwirtschaftet. Auch die von der NBH organisierten anstehenden Faschingsveranstaltungen vom Kinder- bis Seniorenfasching sollen nicht nur beste Unterhaltung und Frohsinn bieten, sondern auch wieder ein caritatives Nachspiel haben.
Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

 

Mit dem großen symbolischen Spendenscheck zeigen NBH-Vorsitzende Christine Moos und Töchterchen Matilda auf, wie viel Geld die Nachbarschaftshilfe bei ihrer Weihnachtsspenden-Aktion insgesamt für gute Zwecke erwirtschaften konnte.

2022

Echinger Forum | 12.2022

DIE NACHBARSCHAFTSHILFE ECHING E. V. WIRD 50 

„50 Jahre Nachbarschaftshilfe Eching - ein halbes Jahrhundert, also eine wirklich lange Zeit für einen Verein, der damit deutlich älter ist als unser Bürgermeister oder eben ich selbst." Mit diesen Worten begrüßte die Vorsitzende Christine Moos die anwesenden Mitglieder, Gäste und Bürgermeister Sebastian Thaler, die zur Jubiläumsfeier erschienen waren.

Gegründet 1972 auf Initiative der Freien Wähler mit den Vorsitzenden Kurt Eckerlein bis 1976 und Wilma Becker bis 1982, folgten als Vorsitzende von 1982 bis 1989 Christa Rennicke, von 1989 bis 1991 Hannelore Schacht, von 1991 bis 1999 Lioba Moos, ab 1999 Sonja Riemensperger. Danach folgte 2015 Helmi Lichtenfeld, die den Stab im Jahr 2021 an die neue Vorsitzende Christine MOOS weitergab, die nun mit ihrem Vorstandsteam die Geschicke des Vereins lenkt. Von Vereinsbeginn an waren Christa Rennicke und Rosemarie Uffinger dabei und tatsächlich auch anwesend und wurden mit einer Urkunde geehrt.

„Der Blick zurück auf fünf Jahrzehnte kann uns mit Stolz erfüllen", meinte Moos. Viele „alte" und neue Aktionen wurden initiiert und werden noch heute von den aktiven Mitgliedern getragen. Da sind die Basare, Faschingsfeiern, Seniorenstüberl, Tanztee, Weltkindertag, um nur einige zu nennen. Der Verein werde getragen durch das Engagement seiner Mitglieder. Es seien doch vor allem die Freude am gemeinsamen Tun, der Zusammenhalt als starkes Team, was über die Jahre auch zu vielen Freundschaften und engen Beziehungen geführt habe. Und der Stolz, gemeinsam etwas für die Gesellschaft zu tun.

Aber man dürfe sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es gelte, nach vorne zu schauen. Denn es gibt einige Herausforderungen, denen sich die NBH wie viele Vereine aktuell stellen müssen. Es gibt Nachwuchsprobleme. Die aktiven Mitglieder sind teils im Rentenalter und es fehlt an jungen Leuten, die die Aufgaben übernehmen können. Kaum eine oder einer hat heutzutage noch Zeit für eine ehrenamtliche Betätigung, wenn beide Elternteile berufstätig sind. Auch Männer sucht man bislang bei der NBH vergebens. Das war in den Gründungsjahren durchaus anders.

Die letzten zweieinhalb Jahre waren durch die Kontaktbeschränkungen der Pandemie geprägt. Die Veranstaltungen und Vereinstreffen mussten ausfallen. Sehr gut angenommen wurde der große Bürgerplatzflohmarkt, der anstelle der Basare von der NBH angeboten wurde. Nun gehe es wieder aufwärts. Es seien aber vor allem neue Ideen gefragt, mit denen man auf eine sich ändernde Gesellschaft eingehen kann.

Zum runden Geburtstag wurde von der Jubilarin traditionell gespendet, diesmal an den Verein „Älter werden in Eching". Mit der Spende von 400 € soll älteren Menschen in Not ein wenig unter die Arme gegriffen werden. Gertrud Wucherpfennig vom Verein „Älterwerden in Eching" bedankte sich für die Spende und hob besonders die gute, gemeinsame Arbeit hervor, mit der man sich gegenseitig unterstütze.

In seiner anschließenden Rede betonte Bürgermeister Sebastian Thaler die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit. In der heutigen Zeit werde sie immer wichtiger. Zumal auch die Bedürftigkeit in allen Bevölkerungsschichten zunehme. Auch in Eching gebe es Armut im Verborgenen. Von der Gemeinde überreichte er der NBH eine Spende als Anerkennung der gemeinnützigen Vereinsarbeit. Er betonte aber, dass die NBH das Geld doch bitte diesmal nicht weiterspenden, sondern für sich selbst verwenden solle.

Die Feier wurde musikalisch untermalt vom Klarinettenquartett der Musikschule. Mit einem wunderbaren Buffet und Getränken klang der Abend stimmungsvoll aus. 

Ehrung für zwei Gründungsmitglieder: (von links nach rechts) 1. Vorstand Christine Moos, Kassierin Gabi Hanrieder, Christa Rennicke und Rosemarie Uffinger

Bericht/Foto: Christiane Glaeser 

Echinger Forum | 12.2022

WENN WÜNSCHE BEZAHLBAR SIND - BASAR DER NACHBARSCHAFTSHILFE 

Die einen wollen es loswerden, für die anderen geht ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Von der Babywippe über Holzspielzeug zu den Playmobil- und Legosachen gab es wieder allerhand zu entdecken auf den gut gefüllten Tischen im Bürgerhaussaal. Auch Spiele und Bücher für alle Altersklassen gab es reichlich. Kinderwägen und Autositze, allerlei fahrbare Untersätze vom Fahrrad über Roller, Skiausrüstungen, Schlittschuhe und Inlineskater, es war für jeden etwas dabei. Beliebt ist stets auch das reichliche Angebot an selbstgemachten Kuchen und Torten, die von den Damen der Nachbarschaftshilfe im Foyer angeboten werden.
Los ging es am Samstagmorgen, den 12.11.2022, mit der Abgabe der zu verkaufenden Artikel. Bereits im letzten Jahr, auch aus der Not heraus geboren, die Kontaktbeschränkungen wegen der Pandemie einzuhalten, hatte sich das Basarteam der NBH etwas ganz Geniales einfallen lassen. Man muss nicht mehr stundenlang in der Schlange anstehen, um seine Sachen abzugeben. Nun können die Abgabelisten einfach zuhause heruntergeladen und ausgefüllt werden. Die Etiketten werden dann von der NBH dazu beschriftet und ausgedruckt. Die Verkäufer liefern ihre Ware in eigenen Klappboxen an. Das geht ganz schnell. Und im Hintergrund werkeln die fleißigen Helferinnen, bringen die Etiketten an und verteilen alles thematisch auf den Tischen. Und schon konnte es losgehen.
Pünktlich um 13 Uhr öffneten sich die Türen zum Bürgerhaussaal. Die einen wissen genau, was sie brauchen, die anderen stöbern nach Lust und Laune. Von den ca. 2.000 abgegebenen Teilen fanden 60 % neue Besitzer. Die Käufer, in der Regel Eltern bzw. Großeltern, waren zufrieden, und die Kleinen können sich schon mal auf Weihnachten freuen. Denn das Christkind wird für so manchen bereits etwas im Gepäck haben. 
Und wie heißt das Motto der NBH: Nach dem Basar ist vor dem Basar. Der nächste findet am 03./04. März 2023 statt. Dann geht es wieder um Kinderbekleidung für Frühling und Sommer.

Bericht/Foto: Nachbarschaftshilfe

Freisinger Tagblatt | 23.11.2022

Lob für aktive Damen: "Ein nicht zu bezahlender Schatz" 

50 Jahre Nachbarschaftshilfe Eching
Von der "Geburtshilfe" durch die FWG bis zum eigenen "Kind im Fokus"

Eching — Von Ulrike Wilms — Die Bezeichnung Nachbarschaftshilfe ist Programm, Verpflichtung und Herausforderung des gleichnamigen Echinger Ortsvereins, der kürzlich seinen 50. Geburtstag im ASZ feierte umrahmt vom Klarinettenquartett der Musikschule und bei einem kleinen Imbiss.  
Die gut 30 anwesenden Mitglieder konnten auf ein halbes Jahrhundert unspektakulärer, tatkräftiger Bürgerhilfe anstoßen — „und auf die nächsten 50 Jahre", Rathauschef Sebastian Thaler augenzwinkernd anmerkte. Er überreichte ein Geldgeschenk der Gemeinde an Vorsitzende Christine Moos. Glückwünsche übermittelte auch Gertrud Wucherpfennig, Vorsitzende des Trägervereins „Älter werden in Eching", mit dem die Nachbarschaftshilfe im ASZ seit dessen Inbetriebnahme zusammenarbeitet. „Der Blick zurück auf 50 Jahre Vereinsbestehen darf uns also alle mit Freude und einer gewissen Portion Stolz erfüllen", sagte Moos in ihrer Festrede.  

Ein weiblicher Verein 

Sie charakterisierte Engagement und Zusammenhalt der aktiven Frauen —die Nachbarschaftshilfe ist in Eching weiblich - über die Jahre als „starkes Team und oft auch mehr als das. Denn es sind über die Zeit viele Freundschaften und enge Beziehungen entstanden." Sie bedankte sich für Einsatz, Leidenschaft und Hilfsbereitschaft bei den aktiven „Nachbarschaftshelferinnen" und bezeichnete sie als „nicht zu bezahlenden Schatz". Angesichts sich ändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und auch vor dem Hintergrund immer neuer Herausforderungen mahnte Christine Moos allerdings an, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen: „Halten wir unser Engagement weiter hoch, erfinden wir uns stetig neu, behalten wir unser Ohr nah an unseren Mitmenschen. Kurz: Lasst uns alle die NBH von morgen mitgestalten. 

Wie alles begann  

Im November 1972 schlug die Geburtsstunde der NBH-Eching. Als Geburtshelfer könnte man die Freien Wähler bezeichnen, die auf Betreiben ihrer Mitglieder Kurt Eckerlein und Wilma Becker die Gründung einer Nachbarschaftshilfe in das damalige MG-Programm zur Gemeinderatswahl aufgenommen hatten. Der neue Verein löste sich von seinem kommunalpolitisch motivierten Hintergrund und stellte eine überparteiliche und überkonfessionelle Selbsthilfeorganisation dar. 
Als Gründungsvorsitzender fungierte Kurt Eckerlein, der 1976 von seiner Stellvertreterin Wilma Becker an der Vereinsspitze abgelöst wurde. 1982 bis 1989 leitete Christa Rennicke die NBH. Es folgten Hannelore Schacht (1989 bis 1991), Lioba Moos (1991 bis 1999), Sonja Riemensperger (1999 bis 2015), Heimgard Lichtenfeld (2015 bis 2021) und seit 2021 Christine Moos. Dem aktuellen Vorstandsteam gehören außerdem Stellvertreterin Cordula Brand, Schriftführerin Alice Kopp, Schatzmeisterin Gabriele Hanrieder und die drei Beisitzerinnen Claudia Schibelhut-Buhmann, zuständig für Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Webmasterin Gisela Rosemeyer und Basar-Koordinatorin Bettina Noack an.  

55 Mitglieder  

Gegenwärtig zählt der Verein 55 Mitglieder, 25 sind aktiv im Einsatz und bringen sich in die Veranstaltungen und Aktionen ein. Der Jahresbeitrag für die fördernden Mitglieder beträgt 13 Euro. 
Die selbstgestellten Aufgaben der NBH umfassten bei der Gründung Babysitting, Haushaltshilfe in Not- und Krankheitsfällen und Seniorenbetreuung. Bereits 1974 entstand die Idee eines Second-Hand-Basars für Kinderkleidung. Heute zählen jeweils im Frühjahr und Herbst zwei Basare für Kinderbekleidung, der Fasching für Junggebliebene und die Seniorenweihnachtsfeier zum Repertoire. Regelmäßig werden das Seniorenstüberl und der Kaffeeklatsch veranstaltet.  

Kooperationspartner  

Seit der Aufnahme des ASZ ins Mehrgenerationenhaus ist die Nachbarschaftshilfe Kooperationspartner. Babymassage, Müttertreff, Kinderturnen und Mädchentreff wurden durch die NBH initiiert. Zudem werden immer wieder karitative Einrichtungen mit Spenden unterstützt. Auch der Flüchtlingshelferkreis ist unter dem Dach der NBH angesiedelt.  
Als groß gewordenes NBH-Kind könnte man den 2012 gegründeten Trägerverein des ursprünglich bei der NBH angesiedelten Tagesmutterprojekts „Kind im Fokus" bezeichnen. Auf die Erschwernisse während der Pandemie hat die Nachbarschaftshilfe aktiv reagiert, beispielsweise während des Lockdowns, als Einkaufsteams gebildet oder Freiluft-Flohmärkte ins Leben gerufen wurden.   

Helfer gesucht  

Gesucht werden jederzeit neue Mitglieder (auch Männer sind willkommen), die sich bei der Nachbarschaftshilfe einbringen. Infos unter nbh-eching.de.

Gehörten vor 50 Jahren zu den Gründungsmitgliedern der Echinger Nachbarschaftshilfe: Rosemarie Uffinger (rechts) und Christa Rennicke (2. v. r.) sind nachweislich damit die ältesten Vereinsmitglieder. Für ihr langjähriges Engagement wurden sie von den Vorstandsmitgliedern Christine Moos (l.) und Gabi Hanrieder (2. v. l.) geehrt.  
Foto: WILMS   

Seit geraumer Zeit eng miteinander verbunden sind das ASZ, gewissermaßen auch das Zuhause der Nachbarschaftshilfe, und die NBH. So freute sich NBH-Chefin Christine Moos (r.), mit diesem Spendenscheck „auch etwas zurückgeben zu können" — nämlich an Gertrud Wucherpfennig, Vorsitzende des ASZ-Trägervereins „Älter werden in Eching "  
Foto: WILMS

Freisinger Tagblatt | 28./29.05.2022

Schnäppchenjagd unterm Kirchturm

Da kam Farbe und Leben in Echings gute Stube: Vor Kurzem herrschte auf dem Bürgerplatz zwischen Rathaus, Alt-Andreas, Bürgerhaus und Alten-Service-Zentrum reges Basartreiben — von privat für privat: Die Nachbarschaftshilfe lud zum zweiten Mal zu einem Flohmarkt für Kinderartikel ins Ortszentrum ein. Käufer und Verkäufer und die Veranstalter freuten sich gemeinsam über das wunderschöne Wetter, bei dem die Geschäfte und auch Verkaufs- und sonstige .Gespräche umso mehr Spaß machten. 

TEXT/FOTO: ULRIKE WILMS 

Freisinger Tagblatt | 19.02.2022

Faschings-Kaffeeklatsch mit 3G: Gemütlichkeit, Geselligkeit und gute Laune

Eine „narrensichere" (Ausnahme-)Regel hatte das kreative Team der Nachbarschaftshilfe ersonnen. Und so wurde anstelle der beliebten Ü60-Faschingsparty im Saal des ASZ-Mehrgenerationenhauses ein faschingsbunter, Corona-konformer aber dennoch fröhlicher Kaffeeklatsch für junggebliebene Senioren kreiert. Das obligatorische 2G wurde an diesem Nachmittag gerne auf ein 3G mit Gemütlichkeit, Geselligkeit und gute Laune erweitert. Für das Verwöhnprogramm und die freundliche Bewirtung direkt an den großen Tischen mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und Krapfen — später durften auch Würstl nicht fehlen — kümmerten sich, natürlich verkleidet, die erprobten Damen der Nachbarschaftshilfe. Für alle kostümierten Gäste wurde sogar ein Freigetränk kredenzt.

TEXT/FOTO: ULRIKE WILMS 

2021

Echinger Echo | 26. Oktober 2021

Nachbarschaftshilfe spendet Flohmarkteinnahmen für Bedürftige

Als tollen Erfolg konnte die Nachbarschaftshilfe(NBH) Eching ihren am 25. September erstmals auf dem Bürgerplatz veranstalteten Flohmarkt „rund ums Kind" verbuchen – mit seiner attraktiven Auswahl an Garderobe, Spielgeräten und Spielwaren kam die gut besuchte und angenommene Freiluftveranstaltung bei sonnigem Herbstwetter bei Käufern wie Verkäufern gleichermaßen gut an.
Nun schloss sich, fast auf den Tag einen Monat später, am 26. Oktober ein weiteres „Erfolgskapitel" an, nämlich die Spendenübergabe der durch die Standvergabe erzielten Einnahmen von stattlichen 500 Euro an das Rote Kreuz. BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl hat es sich nicht nehmen lassen, aus diesem Anlass nach Eching zu kommen, um den großen Spendenspeck mit Dank entgegenzunehmen. Das Geld verbleibt im Landkreis und kommt Bedürftigen in Form einer gezielten Hilfe im Einzelfall zu Gute, wie Söhl erläuterte.

Bei der Scheckübergabe der Echinger Nachbarschaftshilfe von links nach rechts: Basar-Organisatorin Bettina Noack, BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl und stellvertretende Vorsitzende Cordula Brand mit dem Spendenscheck und Vorsitzende Christine Moos zusammen mit Tochter Mathilda (bei ihrem ersten Fototermin –schlafend im Kinderwagen).

 

Für Sie berichtete Ulrike Wilms.

Quelle: LINK

Freisinger Tagblatt | September 2021

Alles, was Kinderherzen begehren  |  NBH feiert mit Kinderflohmarkt ein mehr als gelungenes Debüt 

Eching — Start geglückt! Einen riesigen, großartigen Versuchsballon hat die Nachbarschafshilfe Eching mit ihrem ersten Kinderflohmarkt auf dem Bürgerplatz steigen lassen — mit spektakulärem Erfolg: Zahlreiche Käufer und Verkäufer tummelten sich bei schönstem Spätsommerwetter im Ortszentrum. 
    Es gab alles, was Kinderherzen begehren und die Geldbeutel der Eltern schont. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Basare pandemiebedingt abgesagt werden mussten, wurde in Reihen der NBH intensiv darüber nachgedacht, wie sich in Zeiten von Corona ein attraktiver Ersatz für die beiden jährlichen Herbstbasare im Saal des Bürgerhauses am besten, sprich corona-conform und mit vertretbarem Aufwand, organisieren lässt. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Flohmarktes im Ortszentrum - und die Resonanz gab dem Verein recht. 
    Um die notwendige Kontrolle und Übersicht zu gewährleisten, erfolgte die Standanmeldung ausschließlich per E-Mail. Rund 50 Basartische, ausschließlich von privaten „Händlern" , wurden reichhaltig bestückt, Die Gebühr betrug fünf Euro pro laufendem Meter Verkaufsfläche. So kamen Verkäufer und Kunden gut ins Geschäft. 
    Wie Basar-Koordinatorin Bettina Noack berichtete, waren viele Familien froh, nach fast zweijähriger Basarpause wieder Platz für Notwendiges und Neues im Kinderzimmerschrank, im „Fuhrpark" oder im Spieleregal schaffen zu können. Auch die Helferinnen aus Reihen der Nachbarschaftshilfe genossen es, sich wieder treffen und austauschen zu können. Die erzielten „Miet"-Einnahmen, über 500 Euro, können sich sehen lassen. Das Geld geht vollständig an das BRK, um Bedürftige im Landkreis zu unterstützen. 
    Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich der erste Echinger Kinderflohmarkt als AIternativ-Angebot zu den Bürgerhausbasaren bewährt hat. Es war sogar zu hören: „Das könnt ihr jetzt immer so machen!" Leider gibt es für Frei-Luft-Veranstaltungen keine Schön-Wetter-Garantie. wu 

Bei Kaiserwetter tummelten sich viele Schnäppchenjäger auf Echings Bürgerplatz. FOTO: WILMS

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